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Gesundheit 8 Min. LesezeitVeröffentlicht am 30. November 2023 · Aktualisiert am 18. Juli 2026

Rotlicht- und Lasertherapie (LLLT): Was wirklich belegt ist

Rotlicht- und Lasertherapie (LLLT): Was wirklich belegt ist

Rotes Licht gegen Muskelkater, Laserkämme gegen Haarausfall, LED-Masken gegen Falten — kaum eine Methode aus der Biohacking-Ecke verspricht so vieles auf einmal wie die Low-Level-Lasertherapie (LLLT). Und kaum eine wird so unterschiedlich gut von Studien getragen: Manche Anwendung ruht auf Meta-Analysen mit über tausend Teilnehmern, andere auf einer Handvoll herstellernaher Einzelstudien.

Dieser Beitrag geht die Anwendungen einzeln durch und benennt bei jeder offen, wie belastbar die Studienlage wirklich ist — und wo die Grenze verläuft. Der rote Faden vorweg: Ob LLLT wirkt, entscheidet sich weniger am Prinzip als an Wellenlänge und Dosis. Und genau da weichen viele Geräte für zu Hause von dem ab, was in Studien getestet wurde.

Was LLLT eigentlich ist

LLLT steht für „Low-Level Light/Laser Therapy", fachlich Photobiomodulation. Der Gedanke dahinter: Rotes und nah-infrarotes Licht — grob zwischen 600 und 1000 Nanometern — dringt in die Haut ein und soll in den Mitochondrien, den Kraftwerken der Zelle, Stoffwechselprozesse anstoßen. „Low level" heißt dabei, dass die Leistung zu gering ist, um Gewebe spürbar zu erwärmen. Es ist also ausdrücklich keine Wärmelampe und keine Infrarotsauna.

Das ist der wichtige Unterschied zur Infrarotsauna: Dort wirkt die Wärme, hier soll das Licht selbst ein Signal in der Zelle setzen. Das Prinzip ist plausibel und im Reagenzglas gut dokumentiert. Ob es im lebenden Menschen einen spürbaren Effekt bringt, ist aber keine Ja-Nein-Frage für „die LLLT" als Ganzes, sondern für jede Anwendung einzeln — und die Antworten fallen erstaunlich weit auseinander. Genau so ist dieser Beitrag aufgebaut: eine Anwendung nach der anderen, mit ehrlicher Einordnung der Evidenz.

Muskelregeneration und Leistung: das schwächste Kapitel

Ausgerechnet die Anwendung, die für Sportler am interessantesten klingt, ist am dünnsten belegt. Eine Meta-Analyse aus 14 randomisierten Studien mit Ball­sportlern fand keinen signifikanten Effekt auf die Maximalkraft (p = 0,31); lediglich die Wiederholungszahl bis zur Ermüdung stieg leicht und der Muskelschadensmarker Kreatinkinase fiel nach Belastung.1 Der Haken steckt im Detail: Die Wiederholungen legten nur bei den Volleyballern zu, die Kreatinkinase sank nur bei den Fußballern. Ein so uneinheitliches Muster spricht eher für vereinzelte Treffer als für einen robusten Leistungseffekt. Für die reine Ausdauerleistung fällt das Urteil noch klarer aus: Über zwölf Studien hinweg ließ sich keine bessere Laufleistung nachweisen, weder bei Trainierten noch bei Untrainierten, und ohne erkennbaren Dosis-Wirkungs-Zusammenhang.2

Es gibt einen belegten Nebeneffekt: Der oxidative Stress nach Belastung wird abgemildert, und die Aktivität des körpereigenen Schutzenzyms SOD steigt — allerdings stufen die Autoren die Sicherheit ihrer eigenen Auswertung nur als „niedrig bis moderat" ein.3 Und hier ist Vorsicht angebracht: Ein erheblicher Teil der positiven Studien in diesem Feld stammt aus derselben Forschungsgruppe, die auch diese Meta-Analyse mitverfasst hat — die Ergebnisse sind also nicht unabhängig voneinander entstanden. Eine unabhängige Einzelstudie an untrainierten Frauen fand denn auch gar keinen Unterschied zu Placebo, weder bei Leistung noch bei Muskelkater.4

Schmerz: hier ist die Evidenz am stärksten

Ein ganz anderes Bild zeigt sich beim Schmerz. Für die Kniearthrose liegt die belastbarste Quelle des ganzen Themas vor: eine Meta-Analyse aus 22 placebokontrollierten Studien mit 1063 Teilnehmern. LLLT senkte den Schmerz gegenüber Placebo deutlich — rund 14 mm auf der 100-mm-Skala direkt nach der Therapie und rund 16 mm in den Wochen danach.5 Am stärksten war der Effekt in den vom Fachverband WALT empfohlenen Dosen (dann knapp 19 mm), mit einem Wirkgipfel zwei bis vier Wochen nach Therapieende. Bemerkenswert ist die Bedingung dahinter: Es zählte die richtige Kombination aus Wellenlänge und Energie — etwa 785–860 nm bei 4–8 Joule pro Behandlungspunkt oder 904 nm bei 1–3 Joule —, nicht das Gerät an sich. Wer daneben dosiert, verschenkt den Effekt.

Ähnlich bei Sehnenbeschwerden und Plantarfasziitis: Eine Meta-Analyse aus 18 Studien fand eine signifikante Schmerz- und Funktionsverbesserung kurz- bis mittelfristig, auch als Ergänzung zu Übungstherapie.6 Der ehrliche Vorbehalt steht in derselben Arbeit: Langzeitdaten fehlen, und die Konfidenzintervalle sind breit. LLLT ist hier also ein plausibler Baustein neben dem Training — kein Ersatz dafür.

…und wo der Schmerz-Nutzen wieder aufhört

So klar die Knie-Daten sind, so uneinheitlich wird es bei anderen Beschwerden. Für die Achillessehne speziell reicht die Studienlage laut einer Meta-Analyse aus vier kleinen Studien (119 Teilnehmer) nicht für eine Routine-Empfehlung; die Sicherheit der Evidenz gilt als niedrig bis sehr niedrig.7 Beim Tennisellenbogen sanken in einer Studie zwar Schmerz und ein Entzündungsmarker — Griffkraft, Funktion und Zufriedenheit besserten sich aber nicht, und dort wurde LLLT mit einem Magnetfeld kombiniert, war also nicht die Lichttherapie allein.8

Zwei weitere Befunde erden das Bild zusätzlich:

  • Bei chronischem Nackenschmerz war die Laser-Gruppe zwar statistisch besser als die Schein-Behandlung, verfehlte aber die Schwelle der klinischen Relevanz — der Unterschied war also messbar, aber für den Alltag kaum spürbar.9
  • Ein tragbares Heimgerät gegen chronischen Rückenschmerz schnitt in einer kleinen Studie nicht besser ab als die Schein-Behandlung; beide Gruppen besserten sich gleich.10

Das ist der wunde Punkt vieler Consumer-Produkte: Sie sind nicht die Geräte aus den erfolgreichen Studien.

Haut und Falten: ein Signal mit selektiven Endpunkten

Bei der Hautverjüngung gibt es echte Effekte — aber sie sind enger, als die Werbung nahelegt. Eine Split-Face-Studie an 137 Frauen (40–65 Jahre) verglich rotes (660 nm) und amberfarbenes (590 nm) Licht auf je einer Gesichtshälfte und maß nach vier Wochen eine Reduktion des periokulären Faltenvolumens um 31,6 beziehungsweise 29,9 Prozent. Im selben Atemzug hält die Studie fest: Hautfeuchtigkeit und Elastizität verbesserten sich durch keine der beiden Varianten.11 Zu dieser Studie wurde im selben Journal eine fachliche Erwiderung veröffentlicht — die Ergebnisse blieben also nicht unkommentiert.12 Genau das ist das Muster, das man kennen sollte — gemessen und gebessert wird oft die Faltentiefe, seltener das, was viele unter „bessere Haut" verstehen.

Wie sehr das Ergebnis an der Messmethode hängt, zeigt eine doppelblinde, schein­kontrollierte Studie an 95 Frauen zwischen 45 und 60 — also genau der relevanten Altersgruppe. Mit einer roten LED-Maske (660 nm) über vier Wochen fand sich auf der ärztlichen Falten-Skala kein Gruppenunterschied; die computergestützte Bildanalyse derselben Fotos dagegen zeigte eine signifikante Verkürzung der Zornes- und rechten Augenfalten.13 Dasselbe Gesicht, dasselbe Foto, zwei Messmethoden, zwei Ergebnisse — ein Lehrstück dafür, wie stark solche Aussagen davon abhängen, womit man misst. Eine ältere kontrollierte Studie an 136 Personen wiederum belegte über Ultraschall eine höhere Kollagendichte und glattere Haut.14 Das Fazit für die Haut ist also ein vorsichtiges Ja — für definierte Endpunkte, nicht pauschal. (Anmerkung: Die beiden ersten Studien stammen aus derselben Arbeitsgruppe.)

Haarwuchs: belegt, aber industrienah

Bei erblich bedingtem Haarausfall existiert ein überraschend solides Signal. Eine Meta-Analyse aus sieben doppelblinden, schein­kontrollierten Studien fand eine deutliche Zunahme der Haardichte gegenüber Placebo (standardisierte Mittelwertdifferenz 1,27) — allerdings ausdrücklich nur für die damals 32 von der US-Behörde FDA zugelassenen Geräte, nicht für beliebige Marktprodukte.15 Der methodische Goldstandard dahinter ist eine schein­kontrollierte, doppelblinde Multicenter-Studie zum Laserkamm.16

Der Haken ist kein statistischer, sondern ein struktureller: Die Belege stammen fast ausschließlich aus Studien an kommerziellen, herstellereigenen Geräten, und zu vielen der beworbenen Marktprodukte gibt es kaum unabhängige, peer-reviewte Wirksamkeitsdaten.16 Das entwertet die vorhandenen Studien nicht, verlangt aber, sie mit einem Fragezeichen zu lesen. Für ein Personal-Training-Publikum bleibt es ohnehin ein Randthema — erwähnenswert, aber nicht der Grund, sich mit LLLT zu beschäftigen.

Das Dosis-Problem: warum die Studienlage so schwankt

Wer die bisherigen Abschnitte nebeneinanderlegt, sieht das eigentliche Kernproblem: Dieselbe Therapie wirkt mal stark, mal gar nicht. Der Grund ist erstaunlich banal:

  • Nach über 50 Jahren Forschung gibt es bis heute keinen Konsens über die entscheidenden Parameter — Wellenlänge, Leistungsdichte, Energiedosis.17
  • Ein direkter Vergleich verschiedener Dosierungs­strategien beim Krafttraining fand keine überlegene Variante.18
  • Eine Auswertung von 86 Studien kam zu dem Schluss, dass sich Dosis­angaben und Behandlungserfolg über die Literatur hinweg statistisch gar nicht sauber verknüpfen lassen.19

Praktisch heißt das: Zwei Geräte können beide „Rotlicht" liefern und trotzdem völlig unterschiedlich abschneiden. Wenn ein Heimgerät in einer Studie versagt, ist das oft kein Beleg gegen das Prinzip, sondern gegen diese eine Dosis. Und umgekehrt lässt sich der Erfolg einer Klinik­studie nicht blind auf ein günstigeres Konsumentengerät übertragen.

Sicherheit: kein Freibrief, aber überschaubar

Schwere Nebenwirkungen sind in den Studien selten; die Rückenschmerz-Studie etwa berichtete gar keine.10 Zwei Einschränkungen gehören trotzdem dazu:

  • Die Haut: Bei dunklerer Pigmentierung kann das Melanin mehr Wärme aufnehmen, was bei hoch dosierten Protokollen zu Reaktionen wie Lichtempfindlichkeit führen kann.20
  • Die Augen: Deren Schutz wird in Fachkreisen aktiv diskutiert, und einzelne Geräte werden gezielt auf ihr Gefährdungspotenzial geprüft.21

Das ist kein Alarm, aber ein guter Grund, mitgelieferte Schutzbrillen ernst zu nehmen und Herstellerangaben nicht als Zierrat zu behandeln.

Fazit: ein Werkzeug mit belegten Nischen

LLLT ist weder Scharlatanerie noch Universallösung. Am stärksten steht die Evidenz beim Schmerz — allen voran der Kniearthrose, getragen von über tausend Studienteilnehmern. Bei Haut und Haarwuchs gibt es echte, aber eng umrissene Effekte. Für Muskelaufbau und Ausdauerleistung — das, wonach im Fitnessumfeld am lautesten gefragt wird — ist die Datenlage bislang am dünnsten.

Der entscheidende Satz zum Mitnehmen: Ob es hilft, hängt an Wellenlänge und Dosis, nicht am Etikett „Rotlicht". Wer LLLT ausprobiert, sollte auf dokumentierte Parameter achten und die Erwartung an die belegte Anwendung koppeln — nicht an das Versprechen auf der Verpackung.

Genau das ist auch der Punkt, an dem High-Performance-Coaching ansetzt: nicht jedem Trend hinterherlaufen, sondern für jedes Werkzeug nüchtern klären, ob die Evidenz trägt und wie es richtig eingesetzt wird. LLLT ist dafür ein gutes Beispiel — ein Baustein mit klar umrissenem Nutzen, der in ein durchdachtes Trainings- und Regenerationskonzept passen kann. Der Kern der Arbeit bleibt er nicht; das bleibt das Training selbst.

Hinweis: Dieser Beitrag fasst die Studienlage zusammen und ersetzt keine ärztliche Beratung oder Behandlung. Bei anhaltenden oder sich verschlimmernden Beschwerden — etwa chronischen Gelenk-, Sehnen- oder Rückenschmerzen — gehört die Abklärung in ärztliche Hände.

Quellen & Studien

  1. 1Qiu D, He J, Li B, Ni P, Zhao Z, Lv R, Li F. The Effect of Photobiomodulation Therapy on Muscle Performance in Volleyball and Football Players: A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials. Sports health. 2026.
  2. 2Nascimento APD, Silva AVD, Casonatto J, Aguiar AF. A Meta-Analysis of Randomized Controlled Trials on the Effects of Photobiomodulation Therapy on Running Performance. International journal of exercise science. 2024.
  3. 3De Marchi T, Ferlito JV, Ferlito MV, Salvador M, Leal-Junior ECP. Can Photobiomodulation Therapy (PBMT) Minimize Exercise-Induced Oxidative Stress? A Systematic Review and Meta-Analysis. Antioxidants (Basel, Switzerland). 2022.
  4. 4Azuma RHE, Merlo JK, Jacinto JL, Borim JM, da Silva RA, Pacagnelli FL, Nunes JP, Ribeiro AS, Aguiar AF. Photobiomodulation Therapy at 808 nm Does Not Improve Biceps Brachii Performance to Exhaustion and Delayed-Onset Muscle Soreness in Young Adult Women: A Randomized, Controlled, Crossover Trial. Frontiers in physiology. 2021.
  5. 5Stausholm MB, Naterstad IF, Joensen J, Lopes-Martins RÁB, Sæbø H, Lund H, Fersum KV, Bjordal JM. Efficacy of low-level laser therapy on pain and disability in knee osteoarthritis: systematic review and meta-analysis of randomised placebo-controlled trials. BMJ open. 2019.
  6. 6Naterstad IF, Joensen J, Bjordal JM, Couppé C, Lopes-Martins RAB, Stausholm MB. Efficacy of low-level laser therapy in patients with lower extremity tendinopathy or plantar fasciitis: systematic review and meta-analysis of randomised controlled trials. BMJ open. 2022.
  7. 7Martimbianco ALC, Ferreira RES, Latorraca COC, Bussadori SK, Pacheco RL, Riera R. Photobiomodulation with low-level laser therapy for treating Achilles tendinopathy: a systematic review and meta-analysis. Clinical rehabilitation. 2020.
  8. 8de Oliveira MFD, Leal-Junior ECP, Machado CDSM, Ribeiro NF, Dias LB, Lino MMA, Araújo-Silva OM, Casalechi HL, Johnson DS, Tomazoni SS. Effects of photobiomodulation therapy combined with static magnetic field on pain and function in patients with lateral epicondylitis: a multicentre, randomised, placebo-controlled trial. BMJ open. 2025.
  9. 9Labanca L, Platano D, Tedeschi R, Cappelli E, Benedetti MG, Berti L. Multi-wave locked system laser therapy in chronic non-specific neck pain: a double-blind placebo randomized-controlled trial. European journal of physical and rehabilitation medicine. 2025.
  10. 10Wang AJ, Kim DS, Won YH, Park SH, Ko MH, Seo JH, Kim GW. Efficacy of home-based low-level laser therapy in patients with low back pain: a double-blinded randomized controlled trial. Lasers in medical science. 2026.
  11. 11Mota LR, Duarte IDS, Galache TR, Pretti KMDS, Neto OC, Motta LJ, Horliana ACRT, Silva DFTD, Pavani C. Photobiomodulation Reduces Periocular Wrinkle Volume by 30%: A Randomized Controlled Trial. Photobiomodulation, photomedicine, and laser surgery. 2023.
  12. 12Jenkins PA. Response to: Photobiomodulation Reduces Periocular Wrinkle Volume by 30%: A Randomized Controlled Trial. Photobiomodulation, Photomedicine, and Laser Surgery. 2023.
  13. 13Bragato EF, Paisano AF, Pavani C, Motta LJ, Varellis MLZ, Chiedde M, da Silva GA, Bussadori SK, Mesquita-Ferrari RA, Fernandes KPS. Role of photobiomodulation application frequency in facial rejuvenation: randomized, sham-controlled, double-blind, clinical trial. Lasers in medical science. 2025.
  14. 14Wunsch A, Matuschka K. A controlled trial to determine the efficacy of red and near-infrared light treatment in patient satisfaction, reduction of fine lines, wrinkles, skin roughness, and intradermal collagen density increase. Photomedicine and laser surgery. 2014.
  15. 15Lueangarun S, Visutjindaporn P, Parcharoen Y, Jamparuang P, Tempark T. A Systematic Review and Meta-analysis of Randomized Controlled Trials of United States Food and Drug Administration-Approved, Home-use, Low-Level Light/Laser Therapy Devices for Pattern Hair Loss: Device Design and Technology. The Journal of clinical and aesthetic dermatology. 2021.
  16. 16Jimenez JJ, Wikramanayake TC, Bergfeld W, Hordinsky M, Hickman JG, Hamblin MR, Schachner LA. Efficacy and safety of a low-level laser device in the treatment of male and female pattern hair loss: a multicenter, randomized, sham device-controlled, double-blind study. American journal of clinical dermatology. 2014.
  17. 17Zein R, Selting W, Hamblin MR. Review of light parameters and photobiomodulation efficacy: dive into complexity. Journal of biomedical optics. 2018.
  18. 18Girasol CE, Caseiro Filho LC, Ferraz Moraes JMA, Rinaldi ML, Papoti M, Guirro RRJ. Impact of Photobiomodulation Therapy Dosing Strategies on Strength, Clinical Outcomes, and Metabolic Responses: A Blinded Randomized Clinical Trial. Journal of lasers in medical sciences. 2025.
  19. 19Taylor DN, Winfield T, Wynd S, Wynd S. Low-Level Laser Light Therapy Dosage Variables vs Treatment Efficacy of Neuromusculoskeletal Conditions: A Scoping Review. Journal of chiropractic medicine. 2020.
  20. 20de Brito CBT, Calarga CC, Lima FS, Freitas PM, Simões A. Photosensitivity Episodes Related to Skin Color in People Treated With Dual-Wavelength Low Power Laser Therapy: A Retrospective Cohort Study. Photodermatology, photoimmunology & photomedicine. 2025.
  21. 21Richards J, Hunter JJ, Gantes-Nuñez J, Bradley A, Kollbaum P. Radiometric and safety assessment of a 'low-level red-light' myopia control device. Ophthalmic & physiological optics : the journal of the British College of Ophthalmic Opticians (Optometrists). 2025.
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